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Freies Vortragen habe ich quasi von der Pieke auf bei meinem letzten Arbeitgeber Microsoft gelernt, für den ich etwa eineinhalb Jahre durch die Republik gereist bin und auf Messen, Roadshows sowie Einzelveranstaltungen Vorträge hielt. Zum Teil vor einem großen Publikum, mit bis zu achthundert Teilnehmern, zum Teil deutlich privater, vor zehn Zuhörern.

Authentisch

Dabei durfte ich lernen, dass ich etwas nicht habe, was mir so ziemlich alle Kollegen immer wieder berichteten: Lampenfieber.

Selbst bei meinem ersten Vortrag, bei dem ich vor dreihundert Teilnehmern gesprochen, habe ich vergeblich darauf gewartet, diese Form der teilweise lähmenden Nervosität zu erleben. Allein durch diesen Vorteil ist es mir vergönnt, authentisch zu sein und mich voll auf den Inhalt zu konzentrieren. Ob in meinen Live-Webinaren, ob vor einem physisch anwesenden Publikum: ich lasse mich voll auf das Thema ein und versuche immer, auch die Teilnehmer zu Interaktion zu motivieren.

Denn die Qualität eines Vortrages steht und fällt mit dem Mehrwert, den er für die Teilnehmer hat.

Etwas, was mir sehr am Herzen liegt, da sich die investierte Lebenszeit nach Möglichkeit für jeden Teilnehmer lohnen soll. Ein Anspruch, der natürlich nicht immer voll umfänglich haltbar ist, da wir alle Menschen sind und das Thema nicht immer für jeden 100% passt, oder auch einfach jemand vielleicht nicht mit meiner Art "warm" wird. Faktoren, die ich genauso wenig ändern kann, wie jeder andere Mensch.

Aber bislang habe ich keine gravierenden Beschwerden erleben müssen und werde weiterhin alles dafür tun, dass sich daran nichts ändert.

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