Saisonkalender

Saisonkalender

Hier findest Du eine Übersicht, welches Obst, Gemüse und welcher Salat in welchen Monaten regional verfügbar ist.

Mein Geburtsmonat Januar ist in der Regel vor allem trist und grau. Aber er kann auch mit mystischem Zauber aufwarten, wenn es die Sonne schafft, sich durch die Wolken zu kämpfen und ihren goldenen Glanz über die oft verschneiten Landschaften zu verströmen.
Der Februar, auch noch vordringlich von Grau bestimmt, lässt schon erahnen, dass der Frühling nicht mehr lange auf sich warten lässt und die dunkle Jahreszeit verabschiedet. Valentinstag und das neugierige Köpfchen aus den schneebedeckten Ebenen Herausstrecken des Galanthus sind die Vorboten des neuen Erwachens.
Der März zeigt in der Regel bereits ein sehr viel freundlicheres Gesicht und tauscht schon so manches Mal das allgemeine Grau gegen Sonne und einen Hauch von Frühling. Der Bärlauch schenkt uns die Kraft der Natur, um die Geister des Winters zu vertreiben.
Der April mit seinen Launen birgt, neben Regen und tobenden Stürmen, auch zauberhafte Seiten, wie beeindruckende Wolkenpanoramen und Regenbögen in ergrünenden Landschaft. Ein Zauber, der nicht zuletzt Igor Stravinsky zu seinem Meisterwerk "Le sacre du printemps" inspiriert, in dem er diese Launen und Facetten unnachahmlich in Musik übersetzt hat.
"Alles neu kommt im Mai", heißt es im Volksmund. Die Tage sind bereits spürbar länger, das Licht heller und die Natur trägt ein tief grünes Kleid, durchdrungen von bereits vielen Blüten und Trieben. Sowohl die Kirschen, als auch der Flieder stehen in voller Pracht und verströmen ihren betörenden Duft. Der…
Im Juni, wenn die Spargelsaison ihr Ende findet, sind die Vorboten des Sommers bereits deutlich spürbar und werden durch so manch warmen Tag souffliert. Die Sommersonnenwende markiert dann endlich den lang ersehnten Sommer und auf den Feldern wird das üppigste Angebot an pflanzlichen Köstlichkeiten eingeläutet. Die Luft ist schwanger vom…
Der erste Sommermonat wartet mit üppigen Sonnenstrahlen auf und lässt alles ein wenig gemütlicher von Statten gehen. Die Gemüter sind erhellt und toleranter. Die Wärme zieht alle nach draußen an die frische und wwarme Luft. Der Duft von trockener Wärme auf Stein und Gewächs säuselt leise die Melodie der sommerlichen…
Der Urlaubsmonat schlechthin, in dem es die meisten in ferne Länder zieht, in die Sonne, obwohl es genau die Zeit ist, in der die heimischen Gefilde so viel Sonne und Wärme geradezu verschwenderisch feil bieten. Das Angebot kulinarischer Köstlichkeiten erreicht hier fast seinen Zenit und verkündet hinter noch vorgehaltener Hand…
Im September fangen die Dinge wieder langsam an zu laufen. Das Sommerloch weicht neuer Emsigkeit, mit frisch geschöpfter Kraft, die, wenn auch noch tendenziell träge, zum Aufbruch in den Erntedank und das Jahresende einladen. Das Licht wird goldener, der Duft das Warmen besonders intensiv und die Blätter beginnen sich in…
Der goldene, in der Antike als achter Monat bezeichneter, lässt noch einmal mit viel Sonne und üppiger Frabenpracht nur in den Nächten durch seine Kühle erahnen, dass sich das Jahr dem Ende zu neigen beginnt. Die Gaben der Natur sind zu dieser Zeit mit Abstand am reichsten und werden nicht…
Kalt und überwiegend grau stimmt uns der November, mit viel Regen und dem ersten Frost, auf den Winter ein. Aber auch die Farbenpracht der Blätter, bevor sie fallen, sind ein sinnfroher Ausklang des Jahres. Der Handel stimmt sich bereits auf die konsumreichste Zeit des Jahres ein und die ersten beginnen,…
Die dunkelste Zeit im Jahr, die auf die Wintersonnenwende und damit auf den kürzesten Tag zusteuert, um dann im Weihnachtsfest zu münden. In der Regel begleitet von allerlei Backwerk und Glühwein, um den Schatten des Winters mit süßen Gaumenfreuden entgegen zu treten und die triste Stimmung nicht in das eigenen…