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Basilikum ist eines der beliebtesten Kräuter überhaupt und findet sich ab den frühen Sommermonaten in vielen Speisen, um sie mit seiner hohen Konzentration an ätherischen Ölen und seines intensiven Aromas wegen zu verfeinern. Aber auch als Pflanze mit sehr wohltuenden Eigenschaften für den Körper ist es von großer Bedeutung.

 

Botanischer Name:

Ocimun Basilicum

 

Weitere Namen:

  • Basilienkraut
  • Deutscher Pfeffer
  • Herrenkraut
  • Hirnkraut
  • Josefskräutlein
  • Königsbalsam
  • Königskraut
  • Hirnkraut
  • Pfefferkraut
  • Suppenbasil

 

Basilikum stammt ursprünglich aus dem ehemaligen Persien, Indien und den tropischen Regionen Asiens. Es wurde bereit 2000 v. Chr. im alten Ägypten eingeführt. Heute ist es auf der ganzen Welt zu finden.

Basilikum gehört zur Gattung der Lamiaceae und dort zur Familie der Lippenblütler. Es ist neben der häufig anzutreffenden, grünen in drei weiteren Arten zu finden: roter, Zitronen- und Thaibasilikum. Es ist eine einjährige Pflanze, die üblicher Weise bis zu fünfzig Zentimeter hoch wird. Je nach Art sind die Blüten weiß, weißgelb oder reichen bis ins Rötliche. Die Blätter wirken eiförmig, bis länglich und laufen zum Ende hin spitz zusammen. Der charakteristische, verschwenderische Duft ist auf den hohen Gehalt an ätherischen Ölen zurück zu führen. Wobei die hauptsächlich geruchsbestimmenden Öle Anethol, Camphen, Cinnamat, Citral und Eugenol je nach Art ein wenig variieren.

Klassisch wird Basilikum in Form von Pesto, aber auch als wertvolle Beigabe zu Salaten verwendet oder fein gehackt auf warme Speisen gegeben. Wobei die Würzintensität zu sparsamem Einsatz rät. Auch sollte es nicht mit gekocht, sondern am Schluss zu den Speisen gegeben werden. Zusammen mit Oregano und Thymian (oder wahlweise Bohnenkraut) entsteht besonders in Tomatensaucen ein herrlich mediterranes Aroma. Überhaupt ist das Basilikum wohl die beste Ergänzung zu Tomaten, gleich in welcher Form. Ob Tomatensauce, -suppe oder -salat. Aber auch in der asiatischen Küche ist das Thaibasilikum eine beliebte Verfeinerung.

Eine gesunde Pflanze kann ab dem Frühsommer bis zum Ende der Sommersaison geerntet werden. Zu blühen beginnt Basilikum recht früh. Werden die Knospen noch vor der Blüte abgezwickt, wächst er buschiger und in mehr in die Breite. Basilikum braucht sehr viel Sonne und Wasser. Es mag es auch, zur Mittagszeit mit lauwarmem Wasser abgeduscht zu werden und humusreichen Boden. Auch gelegentliches Düngen nimmt es dankbar an.

  • Appetitlosigkeit
  • Antibiotisch
  • Antiviral
  • Atemwegserkrankungen
  • Aufbau der Darmflora (besonders nach der Einnahme von medikamentösem Antibiotika)
  • Bakterielle Infektionen
  • Blähungshemmend
  • Blasenentzündungen
  • Darminfektionen
  • Fieber
  • Gicht
  • Halsschmerzen
  • Hautabschürfungen
  • Insektenstiche
  • Magenkrämpfe
  • Magenschwäche
  • Migräne
  • Nervenschwäche
  • Pilzinfektionen
  • Reizmagen
  • Schlafstörung
  • Schwindelanfälle
  • Verstopfung
  • Wechseljahrebeschwerden

 

Hinweis

Basilikumöl sollte therapeutisch nicht während der Schwangerschaft, bei Lebererkrankungen oder Kindern unter sechszehn Jahren verwendet werden. Zu hoch dosiert kann es betäubend wirken.

Basilikumöl

Ein bis zwei handvoll Basilikum in ein Glas mit Schraubverschluss geben und mit mildem Olivenöl auffüllen, bis alle Blätter vollständig mit Öl bedeckt sind. Das Glas für mindestens 4 Wochen (eher länger) stehen lassen - bevorzugt an einem sonnigen Platz.

Basilikumtee

Einen Teelöffel Basilikum (frisch oder getrocknet - wobei frisch immer besser ist) auf eine Tasse Tee. Mindestens fünf Minuten ziehen lassen. Wirkt magenstärken und hilft gegen Schlafstörungen.

 

 

Nährstoffe

Inhaltsstoff Enthalten mg pro 100 g Empfohlener Tagesbedarf in mg
Kilo Joule 172 12000
Kilo Kalorien 42 2868
Wasser 86440 2500000
Eiweiß 3100 30000
Fett 800 85000
Kohlenhydrate 5100 n/a
Ballaststoffe 3110 35000
Inhaltsstoff Enthalten mg pro 100 g Empfohlener Tagesbedarf in mg
Folsäure 0,05 0,4
Vitamin A 0,685 1,1
Vitamin B1 0,06 1,3
Vitamin B2 0,31 1,5
Vitamin B6 0,18 1,5
Vitamin C 150 100
Vitamin E 1,0 13
Vitamin K 0,3 0,07
Inhaltsstoff Enthalten mg pro 100 g Empfohlener Tagesbedarf in mg
Calcium 250 1200
Chlorid 35 6000 (zusammen mit Natrium)
Eisen 5,5 13
Iodid n/a 0,2
Kalium 300 550
Kupfer 0,227 1,5
Magnesium 11 350
Mangan 0,524 3,5
Natrium 40,6 6000 (zusammen mit Chlorid)
Phosphor 37 700
Schwefel 17 830
Zink 0,7 10
Inhaltsstoff Enthalten mg pro 100 g Empfohlener Tagesbedarf in mg
Arginin 124 n/a
Histidin 47 n/a
Isoleucin 124 1400
Leucin 186 2200
Lysin 155 1600
Methionin 37 2200
Phenylalanin 93 2200
Threonin 109 1000
Tryptophan 31 500
Tyrosin 62 2400
Valin 124 1600
Inhaltsstoff Enthalten mg pro 100 g Empfohlener Tagesbedarf in mg
Linolensäure 450 n/a
Linolsäure 640 n/a
Ölsäure 40 n/a
Palmitinsäure 150 n/a
Inhaltsstoff Enthalten mg pro 100 g Empfohlener Tagesbedarf in mg
Purine 5 n/a